LPT-2003-07  [BibTeX]

Ralph Schneider, Sascha Gerhards:

WOMS - A work process modeling tool

In: M. Nagl, B. Westfechtel (Eds.): Modelle, Werkzeuge und Infrastrukturen zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen, Wiley VCH, Weinheim, 2003, 375-376


Abstract:
Eine effektive Unterstützung und systematische Verbesserung von Arbeitsabläufen bei Entwicklungsprozessen ist nur möglich, wenn die Abläufe explizit bekannt sind. Oftmals liegt dieses Wissen allerdings nur implizit vor (beim jeweiligen Bearbeiter) oder ist gar nicht bekannt. Eine Wiederverwendung von erfolgreichen (Teil-)Lösungen im Best-Practice-Sinne ist daher ausgeschlossen. Um Wissen über Arbeitsabläufe explizit zu machen, müssen diese zunächst erfasst, dann modelliert und schließlich analysiert werden [1]. Am Lehrstuhl für Prozesstechnik wurde eine etablierte Methode (K3-Notation, [2]) zur Modellierung von Arbeitsabläufen um Elemente zur Beschreibung von verfahrenstechnischen Entwicklungsprozessen erweitert. Die Elemente dieser graphischen Notation umfassen Rollen, Aktivitäten, Werkzeuge, Informationen, Kontrollflüsse, Informationsflüsse sowie synchrone Kommunikation. Durch Befragungen von Entwicklern, sowohl während laufender Entwicklungsprozesse als auch nach abgeschlossenen Projekten, können mit Hilfe der K3-Notation Arbeitsabläufe erfasst und modelliert werden. Als Ergebnisse dieser Modellierung erhält man neben den reinen Arbeitsabläufen auch die Informationsflüsse. Es schließt sich eine Validierung der so erhobenen Abläufe an. Dieser Schritt erfolgt in Zusammenarbeit mit den am Entwicklungsprozess Beteiligten. So gelingt es auf partizipative Art und Weise, Entwicklungsprozesse zu beschreiben und zu verstehen.


Keywords:
K3, Arbeitsprozessmodellierung.



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