Organophile Nanofiltration für energieeffiziente Prozesse - OPHINA

 

Das Projekt OPHINA beschäftigt sich mit der Herstellung und der Charakterisierung von Membranen, welche in organischen Lösemittel stabil sind. Des Weiteren soll die Anwendbarkeit der organophilen Nanofiltration untersucht und dieser Prozess modelliert und simuliert werden.

 

Bei der organophilen Nanofiltration werden Moleküle, welche in Lösemittel gelöst sind, zwischen 200 und 1000 Da durch einen Nanofiltrationsmembran zurückgehalten. Dieses Verfahren bietet dadurch großes Potential für die Anwendung zum Beispiel in pharmazeutischen Prozessen bei der Aufreinigung von Produkten. Mit diesem Membranschritt ist es somit möglich hohe Produktreinheiten zu erhalten und durch Lösemittelrückführungen Rohstoffe einzusparen.


Eine Herausforderung bei der organophilen Nanofiltration stellt die Entwicklung von stabilen und maßgeschneiderten Polymermembranen dar. Um neue Membranen systematisch zu entwickeln und zu charakterisieren, gibt es darüber hinaus ein großes Bedürfnis, die Transportphänomene in der Membran zu verstehen. Hierdurch soll dann ein geeignetes mathematisches Modell generieren werden, um mögliche Trennprobleme simulieren zu können.



Lehrstuhl:Chemische Verfahrenstechnik
Gefördert durch:BMBF
Kooperationspartner:Evonik Degussa GmbH, Bayer Technology Services, Cognis GmbH
Projektleitung:Evonik Degussa GmbH
Ansprechpartner:Stefanie Postel, Johannes Völler-Blumenroth