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Systembiologie der IL-6 induzierten Signaltransduktion
 Dieses Projekt beschäftigt sich mit modellbasierter experimenteller Analyse zur Identifikation dynamischer Prozesse in der IL-6 induzierten Signaltransduktion in menschlichen Zelllinien.
Im Zentrum der Systembiologie steht die Entwicklung mathematischer Modelle zur Beschreibung biologischer Prozesse. Sind solche Modelle mit Sorgfalt erstellt und an experimentelle Daten angepasst worden (Stichwort: Identifizierbarkeit, Schätzbarkeit) ermöglichen sie die Simulation von experimentellen Szenarios bevor man mit aufwendiger Laborarbeit beginnt. Weiterhin können Modell dabei helfen unterschiedliche Hypothesen zu biologischen Prozessen voneinander zu unterscheiden (Stichwort: Experimententwurf zur Modelldiskriminierung). In diesem Projekt werden unterschiedliche Modelle zur Rolle der Protein-Tyrosinphosphatase SHP2 in der Interleukin-6 Signaltransduktion erstellt. Bei der Modellierung wurde besonders darauf geachtet eine Balance zwischen Modellkomplexität und der Verfügbarkeit bzw. Genauigkeit der Messdaten zu schaffen. Zur Bestimmung der Modellparameter haben unsere Kooperationspartner vom Institut für Biochemie an der Uniklinik Aachen präzise und hoch standardisierte Versuche etabliert. Das Ziel des Projekts ist die Unterscheidung verschiedener Modelle der Interleukin-6 induzierten Signaltransduktion. Man möchte die Hypothese identifizieren, welche die Dynamik der Signaltransduktion am besten beschreibt.
| Lehrstuhl: | Prozesstechnik |
| Gefördert durch: | DFG |
| Kooperationspartner: | Prof. Schaper |
| Projektleitung: | Prof. Mönnigmann, Prof. Marquardt |
| Ansprechpartner: | Tom Quaiser |
| Veröffentlichungen: |
- [LPT-2009-12]
Tom Quaiser, Martin Mönnigmann: Systematic identifiability testing for unambiguous mechanistic modeling - application to JAK-STAT, MAP kinase, and NF-kappaB signaling pathway models. BMC Systems Biology, 2009, 3(50)



