EUROMBRA - MBR-Technologie für hochentwickelte kommunale Abwasserbehandlungsstrategien im Europa des 21. Jahrhunderts

 

 

In vielen Teilen der Welt entsteht ein zunehmender Mangel an verfügbarem sauberen und reinen Wasser. Bis zum Jahre 2025 wird ein Drittel der Weltbevölkerung (und damit etwa 3 Milliarden Menschen) mit ernsthafter Wasserknappheit konfrontiert werden, was als größte Bedrohung im Hinblick auf Gesundheit, Umwelt und globaler Ernährungssituation angesehen werden kann. Wasser ist für den Menschen unentbehrlich, so dass dessen qualitative und quantitative Verfügbarkeit auf lange Sicht sichergestellt werden muss, um die Weiterentwicklung einer Gesellschaft zu gewährleisten. Ziel dieses Projektes ist es, hierzu einen Beitrag zu leisten, um sich dieser Herausforderung stellen zu können.


In der Europäischen Union soll es auf der Grundlage der Water Framework Directive (WFD) gelingen, die Wasserversorgung in gleich bleibender Qualität und Quantität durch integrierte Wassermanagement – Strategien sicherzustellen. Abwasserbehandlungsstrategien sind diesbezüglich wichtige Aspekte des Gesamtkonzeptes. Effiziente, kostengünstige Behandlungsverfahren sind erforderlich, um aus Abwasser ein Wasser frei von kontaminierenden Substanzen gewinnen zu können, welches in die Natur zurückgeführt werden kann, um dadurch den Wasserkreislauf zu schließen. Die Entwicklung eines Membranbioreaktors (MBR) in der kommunalen Abwasserbehandlung ist die bedeutendste technische Innovation in der Abwasserbehandlung mit biologischer Stufe der letzten Jahre. Mittels dieses Verfahrens ist es möglich, hygienisch reines Wasser zu gewinnen und gleichzeitig eine hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten.


Das Hauptziel des EUROMBRA – Projektes ist die Entwicklung einer neuen, kostengünstigen, zukunftsfähigen, effizienten und innovativen kommunalen Abwasserbehandlung auf der Grundlage von MBR – Technologien. Dieses Ziel soll in einem umfassenden Gemeinschaftsprojekt erreicht werden, welches die limitierenden Phänomene (Fouling der Membran, Blockieren des Moduls) im Bereich mikroskopischer, mesoskopischer sow



Lehrstuhl:Chemische Verfahrenstechnik
Gefördert durch:EU
Webseite:www.mbr-network.eu
Kooperationspartner:Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen aus Europa, Südafrika und Australien
Projektleitung:Norwegian University of Science and Technology (NTNU)
Ansprechpartner:Steffen Bütehorn