Energieeffizienz-Management und –Benchmarking für die Prozessindustrie

 

Shortcut Verfahren ermöglichen eine robuste und effiziente Bewertung und Synthese von energieeffizienten Trennprozessen. Ein Ziel der AVT.PT in diesem Projekt ist deshalb die Entwicklung leistungsfähiger Shortcut Verfahren, die keinen Beschränkungen hinsichtlich der betrachteten Gemische unterliegen.

 

Zurzeit stellt Energieeffizienz den wirkungsvollsten und wirtschaftlichsten Hebel zur nachhaltigen Energieeinsparung dar und ist damit ein zunehmend erfolgsentscheidender Faktor für die chemische Prozessindustrie.


Das Forschungsvorhaben umfasst die Entwicklung objektiver Methoden zur Bestimmung des energetischen Optimums einer Anlage. Etablierte Methoden sind in der Lage, den minimalen Energieverbrauch eines bestehenden chemischen Prozesses zu bestimmen. Allerdings ist das real resultierende Einsparpotential in den Betrieben häufig weitgehend gehoben. Folgen muss nun der entscheidende Schritt: Die Struktur des Herstell- und Aufbereitungsprozesses energetisch optimal zu gestalten. Hierzu verfolgt die AVT.PT als innovativen Ansatz eine systematische Prozessanalyse mit Hilfe von Shortcut-Verfahren.


Die rigorose Optimierung von Trennprozessen liefert zwar detaillierte und zuverlässige Ergebnisse, stellt aber hohe Ansprüche an die Numerik und ist für große Suchräume, wie sie bei der Struktur eines Prozesses auftreten, nicht geeignet. Shortcut Verfahren ermöglichen eine robuste und effiziente Bewertung und Synthese von energieeffizienten Trennprozessen. Bestehende Shortcut Verfahren liefern ungenaue Ergebnisse für nichtideale Gemische oder sind nicht für Vielstoffgemische einsetzbar.


Ein Ziel der AVT.PT in diesem Projekt ist deshalb die Entwicklung leistungsfähiger Shortcut Verfahren, die keinen Beschränkungen hinsichtlich der betrachteten Gemische unterliegen.



Lehrstuhl:Prozesstechnik
Gefördert durch:BMBF
Kooperationspartner:Bayer Technology Services, Bayer Material Science, Cognis GmbH, instrAction GmbH, bitop AG, INOSIM Consulting GmbH, Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik TU Dortmund, Lehrstuhl für Anlagen- und Prozesstechnik TU Dortmund
Projektleitung:Bayer Technology Services GmbH
Ansprechpartner:Christian Redepenning