14.06.12 

Phosphatentfernung mittels post-modifizierter Membranen

 

Typ:Studien-/ Bachelorarbeit
Bereich:experimentell
Termin:ab Mai 2012
Beschreibung:
Eine hohe Phosphatkonzentration kann Gewässer überdüngen. Die damit verbundene Sauerstoffknappheit (Eutrophierung) führt zum Absterben von Lebewesen, wie z.B. Fische. Daher müssen Grenzwerte für die Phosphatkonzentration für Abwässer eingehalten werden.

Aktuell werden Phosphate in erster Linie mittels Fällung, z.B. mit Eisenchlorid, abgetrennt, was aber zu a) großen Mengen an Abfallprodukten führt, wie z.B. Eisenschlamm, und b) zu einer zusätzlichen hohen Belastung der nachfolgenden Prozessschritte. Das Reinigen der Abfallprodukte ist sehr aufwendig und kostenintensiv.

Abhilfe könnten modifizierte Membranen schaffen. Dazu werden an einer Membran spezielle Partikel immobilisiert. Während der Abwasserbehandlung wird Phosphat an den Partikeln komplexiert und gebunden. In einem weiteren Prozessschritt werden die Membranen regeneriert indem das gebundene Phosphat wieder abgegeben wird.

Teil der Arbeit ist das Entwickeln eines Verfahrens zur immobilisieren der Teilchen an der Membran. Anschließend sollen die beschichteten Membranen auf ihre Phosphatelimination untersucht werden. Ebenfalls soll die Regeneration der modifizierten Membranen betrachtet werden.soll die Regeneration der modifizierten Membranen betrachtet werden.
Lehrstuhl:Chemische Verfahrenstechnik
Ansprechpartner:Daniel Menne, John Erik Wong