Weltweit erste „Learning Factory Mining 4.0“ an der RWTH

19.09.2019

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Elisabeth Clausen

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Innovative Lehre für eine nachhaltige Rohstoffgewinnung.

 

Am Institute for Advanced Mining Technologies (AMT) der RWTH Aachen, geleitet von Professorin Elisabeth Clausen, entsteht mit finanzieller Unterstützung durch die gemeinnützige Ulrich-Thiele-Stiftung die weltweit erste „Learning Factory Mining 4.0“. In Anlehnung an den Begriff der „Learning Factory“, der im Kontext der Herausforderungen des Internet of Things in der Fertigungstechnik verwendet wird, handelt es sich bei diesem Format um einen „hands-on“-Ansatz des Lernens, bei dem Technologie-Elemente einer weitgehend digitalisierten Bergbauumgebung real sowie als digitale Elemente anschaulich dargestellt werden. Damit kann ein selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen ermöglicht werden. Ziel ist, zur Ausbildung von zukünftigen Fach- und Führungskräften im Sinne einer modernen, kompetenzorientierten Hochschullehre beizutragen und diese auf die vielfältigen Herausforderungen im Berufsleben vorzubereiten. In den nächsten fünf Jahren werden mehr als 500.000 Euro in den Aufbau der Learning Factory investiert, wobei die Ulrich-Thiele-Stiftung den Hauptteil trägt.

Die Umsetzung erfordert Umbaumaßnahmen am Institut, um eine multifunktionale und multisensorische Lehr- und Lernumgebung als physisches Grundelement zu schaffen und mobile cyber-physische Module zu entwickeln. Diese werden in den am AMT angebotenen Lehrveranstaltungen sowohl für die Präsenzzeit als auch das Selbststudium eingesetzt und ermöglichen die Förderung eines projektbasierten und forschenden Lernens. Mit diesem Ansatz trägt das AMT zu einer modernen und zukunftsweisenden Ausbildung für eine nachhaltige Rohstoffversorgung als unmittelbare Voraussetzung für technologische Weiterentwicklungen bei.

Redaktion: Presse und Kommunikation