Rheologie

 
Dozent: Prof. Dr.rer. nat. Ronald Gebhardt
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Vorlesung: 2 Stunde(n)
Übung: 2 Stunde(n)
Studienersatzmittel (Übung) Die Veranstaltung (Übungen) wird aus Qualitätsverbesserungsmitteln gefördert. Weitere Informationen bzgl. des Einsatzes von Qualitätsverbesserungsmitteln in der Fakultät für Maschinenwesen erhalten Sie auf den Internetseiten der Fakultät für Maschinenwesen.
Vorlesungstermine: Entnehmen Sie bitte dem RWTH Online
Vorlesungsunterlagen: Finden Sie im Lern- und Lehrportal Moodle
Vorlesungssemester: Sommersemester
Sprache: Deutsch
Art der Prüfung: Klausur

In verfahrenstechnischen Prozessen wird in vielen Fällen mit flüssigen Systemen gearbeitet. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich nur selten um ideale Flüssigkeiten handelt.

Häufig handelt es sich um Systeme, die gleichzeitig elastisches Festkörperverhalten und viskoses Flüssigkeitsverhalten aufweisen. Zusätzlich treten oft komplexe Phänomene, wie die Änderung der Fließfähigkeit bei steigender mechanischer Belastung, auf.

Ziel der Veranstaltung Rheologie ist es, die Effekte, die in verschiedenen Systemen zu komplexen Fließeigenschaften führen zu verstehen, und somit in der Lage zu sein, vorherzusagen, welches Verhalten ein flüssiges System aufweisen wird.

Hierzu wird zunächst der einfache Strömungsfall einer idealen Flüssigkeit betrachtet. Ausgehend davon, werden auch nicht ideale Flüssigkeiten im einfachen Strömungsfall untersucht. Um die hierbei auftretenden Effekte zu verstehen, wird auf Grundlagen kolloidaler Systeme, sowie der dort herrschenden Wechselwirkungen eingegangen. Es werden Suspensionen und Emulsionen genauer betrachtet.

Zusätzlich werden den Studenten die Grundlagen der Viskositätsmessung vermittelt.

Hierzu werden zunächst der Speichermodul und der Verlustmodul eingeführt. Die gängigsten Messsysteme, sowie die Grundlagen oszillatorischer Messungen werden vorgestellt.